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Aktuelles |
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Heute 8. März 2009 hab ich das letzte CAC bekommen, und der Gerhard tut jetzt beim ÖKV um den Österreichischen Champion ansuchen. Also dann bin ich bald ein echtes Schwammerl „Champignon“.
Unsere Zweibeiner haben sich nun seit zwei Jahren intensiv mit uns Deutschen Doggen beschäftigt. Ahnenforschung betrieben (der Gerhard hat meine Ahnentafel bis 1870 zurückverfolgt, das sind sage und schreibe 34 Generationen oder anders ausgedrückt 17.179.869.184 d.h. über 17 Mrd. mögliche Ahnen). Universitäten mit allerlei unmöglichen Fragen gelöchert. Züchter aus der ganzen Welt befragt, mit dem Ergebnis, dass nicht alle Ahnentafeln korrekt sind. Soll heißen, dass da schon viel gedeichselt wurde und anscheinend auch noch immer wird. Das Thema Populationsgenetik tonnenweise verschlungen u.s.w.. Also die haben sich wirklich reingehängt. Rausgekommen ist, dass die jetzt allen ernstes zu züchten beginnen möchten. Und wenn ich sage züchten, dann meine ich, die wollen es anders machen. Nicht das jetzt der Eindruck entsteht, dass alle anderen die sich seit Jahrzehnten mit der Zucht beschäftigen würden etwas falsch machen, nein um Gotteswillen, nein. Aber ich denke, jeder darf Fehler machen, aber muß jeder die gleichen Fehler machen, um zu lernen?
Wenn ich Fehler im Zusammenhang mit uns Doggen meine, dann bezieht sich das auf z.B. Zucht mit Artgenossen, die gesundheitliche Probleme haben. Zum Beispiel mit den Augen bzw. mit dem unteren Lid der Augen. Ich denke mal, jeder von uns weiß, dass manche Doggen damit ein Problem haben, Schlaffheit des Augenlid‘s oder medizinisch korrekt „Ektropium“ wird super toll weitervererbt. Gründe für ein Ektropium gibt es tonnenweise, nur es wurde in der Zucht anscheinend toleriert. Ich verstehe das nicht. Wird deshalb mit diesem Problem weiter gezüchtet, aus Mangel an gesunden „Augen“? Das will ich einfach nicht verstehen. Oder gilt hier die These Ektropium x Entropium ergibt tolle Augen? Oder gilt vielmehr, wenn man alle Doggen aus der Zucht nimmt die ein Ektropium haben, bleiben keine mehr übrig mit denen man züchten kann. Das wäre dann eine massive Einschränkung der Züchter.
Oder ein anderes Beispiel DCM. DCM oder genauer dilatative Kardiomyopathie (DKMP). In Doggenkreisen wird dieses Thema sehr emotional behandelt. Da gibt es die einen, die sagen wir machen eh den Herzultraschall und das ist ausreichend. Die anderen sagen, dass ist ja nur eine Momentaufnahme und DCM entwickelt sich bei z.B. Rüden erst mit 4-5 Jahren und da hat der Rüde ja schon sicher ein paar mal gedeckt und was ist dann, wenn er mit 5 Jahren umfällt mit seine z.B. 100 Kindern—und Kindeskindern? Meine Zweibeiner haben sich mit den Universitäten darüber unterhalten und die einhellige medizinische Lehrmeinung ist: „Um dieses Risiko einzuschränken sollte mit Rüden erst gezüchtet werden, wenn diese 6 Jahre alt sind, untersucht wurden und keine Beschwerden haben“. Aber wer hält sich denn schon an so eine Meinung von „Theoretikern“.
Ja, was soll‘s, jeder darf ja tun und lassen was er will, unsere Zweibeiner haben da eine strengere Auffassung, die lassen den „kranken“ Artgenossen operieren, oder Medikamentös behandeln und mit ihm/ihr wird sicher nicht gezüchtet—Punkt aus Pasta. Liebhaben tuns uns ja sowieso auch wenn wir nur 3 Beine hätten, das nennt man kurz und gut „IDEALISMUS“ und den kann man so wie „MUT“ nicht kaufen, den hast oder hast nicht.
Also was noch fehlt, um züchterisch tätig zu werden, ist das passende Haus in Einzellage. Das letzte Objekt hätte schon gepaßt, aber der Verkäufer samt Makler haben meine Zweibeiner „reinlegen“ wollen. Aber die Suche geht weiter, und es wird dann schon mal klappen. Ja, eine Hündin braucht man zum Züchten. Aber woher nehmen und nicht stehlen. Wenn man so wie unsere Zweibeiner, idealistisch an die Sache rangeht, dann heißt das Ahnenforschung. Das ist so ziemlich das schwierigste das man sich vorstellen kann. Eine schöne Hündin zu bekommen ist relativ leicht, aber gesund soll sie auch sein und der Ahnenverlustkoeffizient sollte auch bei 5 Generationen über 85,00 sein. Dieser Ahnenverlustkoeffizient berechnen meine Zweibeiner über mindestens 5 Generationen und das geht so:
Bei 5 Generationen gibt es 62 mögliche Ahnen. Sind nun gleiche Ahnen in der Ahnentafel, dann werden diese doppelten oder dreifach vorhandenen Ahnen von 62 abgezogen. Das Ergebnis wird dann durch 62 dividiert und mit 100 multipliziert, man erhält dann den Ahnenverlustkoeffizienten.
Es ist unseren Zweibeinern sehr wichtig, dass dieser Ahnenverlustkoeffizient gegen „100“ geht. Dadurch wäre gewährleistet, dass den neuen Artgenossen viel Vitalität erhalten bleibt und die Population bereichert wird. Auch auf die Gefahr hin, dass diese Hunde vielleicht nicht so sehr einem speziellen Richter gefallen, aber dafür das größte, mögliche Potential in sich tragen und zwar in den Genen mit den dazugehörigen Allelen.
Die Engzucht oder Inzucht ist nämlich nicht so toll für die Rasse, jedoch erreicht man dadurch, dass bestimmte Merkmale wie z.B. der Kopf immer gleicher aussieht usw. . Oder anders ausgedrückt man „doppelt“ Fehler und Vorzüge, Gesundheit und Krankheiten. Und da sind sie wieder, die Probleme woher bekommt man so eine Hündin?
Ich BEN vom Cabellahof habe einen Ahnenverlustkoeffizienten von:
AVK 77,78 bei 6 Generationen, 126 mögliche Ahnen — 28 doppelte Ahnen AVK 85,00 bei 5 Generationen, 62 mögliche Ahnen — 9 doppelte Ahnen AVK 90,00 bei 4 Generationen, 30 mögliche Ahnen — 3 doppelte Ahnen AVK 100,00 bei 3 Generationen, 14 mögliche Ahnen — 0 doppelte Ahnen
Und wenn dann die Hündin gefunden ist, muß sich die auch noch so entwickeln, dass sie gekört werden kann.
Ja, eins noch, heißen tut die Zuchtstätte „vom Slobberduke“ ,in Anlehnung an unseren Speichelfluss und der adeligen Abstammung. Ist natürlich bei der FCI schon geschützt.
Halte euch am laufenden, wenn‘s losgeht. Pfote BEN |
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Hier ein paar Eckdaten, um sich die Deutsche Dogge am Beispiel unseres Ben vom Cabellahof ein wenig besser vorstellen zu können: Auf dem Foto ist er 2 Jahre und 10 Monate alt, im Mai wird er 3 Jahre alt und dann sollte er ausgewachsen sein. Widerrist/Schulterhöhe: 98 cm, mindestens 80 cm sollen es laut FCI Standard für Rüden sein. Ben ist also ein Stückchen größer als der FCI—Standard verlangt. Rumpflänge: 99 cm, darf die Widerristhöhe um nicht mehr als 5% beim Rüden überschreiten (10% bei Hündinnen), dass wären in diesem Fall 4,9 cm maximal, zu den 98 cm = 102,9 cm tatsächlich ist Ben um 1% länger. Die 130 cm sind vom Scheitel bis zur Sohle gemessen im Zustand der absoluten Aufmerksamkeit. Im Normalfall trägt die Deutsche Dogge den Kopf nicht so „Hochnäsig“ ist das Attribut an den „Adel“. So sind sie halt die „Blaublüter“. Gewicht von Ben: 86 kg
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30.3.2009 Nun ist es offiziell. Bin jetzt Österreichischer Champion. |
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24.5.2009 Drei Tage vor meinem 3ten Geburtstag habe ich mich wieder auf die Waage gestellt. 90 kg standen dort drauf. Laufe täglich 5-6 km, damit ich mein Gewicht halte. |
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19.7.2009 Ausstellung in Oberwart, mit 86 kg.
V1 CAC in der Championklasse, CACIB und BOB. Unter den letzten 8 beim BOG. |
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10.10.2009 WORLD DOG SHOW 2009 in Bratislava Ich war dabei und habe in der Championklasse (Sw) Platz 4 erreicht. Hab die Ergebnisliste angehängt, damit man sieht wer da aller angetreten ist. Herrchen ist mächtig Stolz auf mich und vor allem auf Lars Schwerdtner meinen Züchter, der eine gute Hand bei den Verpaarungen bewiesen hat. Mein Bruder der Burami ist in der „Offenen Klasse“ 3. geworden. |


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Noch eine kleine Spielerei vom Gerhard, der hat die gezeichnete „Standard Dogge“ auf mein Bild draufgelegt. Na, was sagt‘s dazu - dem Standard komme ich ja ziemlich nahe - oder? Hab ein bisschen mehr Kehlhaut als im Standard gewünscht wird. Aber an sonsten find ich, dass ich dem Standard absolut entspreche, Winkelungen, Länge des Halses, Ohrenansatz, Verhältnis Länge zu Höhe, Kopfform, Gebäude usw. |


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Champion class / trieda šampiónov |
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11459 |
LORD-N DEL BIANELLO |
Excelent 1, CAC, CACIB, World Winner |
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11462 |
THIAGO DELLA BAIA AZZURRA |
Excelent 2, res.CAC |
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11460 |
MERLIN VOM HOLLENSTEIN |
Excelent 3 |
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11446 |
BEN VOM CABELLAHOF |
Excelent 4 |
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11455 |
ELUTE LA VILLA CEMILIUS |
Excelent |
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11449 |
BORIS DEL CASTELLO DELLE ROCCHE |
Excelent |
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11453 |
CH YVENHOE VOM HAUSE WAGNER |
Excelent |
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11452 |
CH LOUISDAVID DEGLI ANELLI DI ANAN |
Excelent |
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11447 |
BLIZZARD VON TROJNE |
Excelent |
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11448 |
BOHUN OBROWSKA TRADYCJA FCI |
Excelent |
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11461 |
SUPREME SATAN GRAND ELEGANCE |
Very Good |
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11456 |
EMINEM MEDIUM |
Very Good |
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11450 |
CAIRO MODRY EFEKT |
Very Good |
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11454 |
CH ZHOFFREY DE PEIRAK |
Non participatied |
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11458 |
ICH ILIONEO |
Non participatied |
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11451 |
CH BELENOS D´ISKANDAR |
Non participatied |
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11457 |
FLY TO SUCCESS CLAUDIA BOHEMICA |
Non participatied |
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Ilvy & ich haben am 23.4.2011 beim 20 km DOG HIKING in der Sulz mit Frauchen und Herrchen mitgemacht. Wasser hab ich selbst getragen 4 Liter in der Satteltasche |
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